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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Heilige Klara von Assisi Haßloch, Böhl-Iggelheim gehören.

Böhl Allerheiligen

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Hassloch St. Gallus

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Hassloch St. Ulrich

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Iggelheim St. Simon und Judas Thaddäus

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Iggelheim St. Simon und Judas Thaddäus

Eckpunkte der Kirchen- und Pfarrgeschichte Iggelheim

Aus einer schriftlichen Aufzeichnung des Klosters Weißenburg – datiert im Jahre 991 - geht hervor, dass das Kloster einen Klosterhof und eine Kirche (Basilika) in Ugulenheim (Iggelheim) besaß.

1184 erfolgt die erste Erwähnung der Pfarrei Iggelheim.
1474 Bau der zweiten katholischen Pfarrkirche. Diese wurde wohl bereits den Aposteln Simon und Judas Thaddäus geweiht. 1556 Auflösung der Pfarrei Iggelheim (Reformation).
1740 Bau der dritten katholischen Kirche auf den Ruinen eines kurfürstlichen Schlosses (ist heute die Trauerhalle auf dem Friedhof). Weihe am 18. September1746 vom Speyerer Weihbischof Johan Adam von Buckel. Seelsorger war Christoph Joseph Ignatius, Pfarrer in Haßloch, Böhl und Iggelheim.
Am 1. Februar 1781 wurde die katholische Pfarrei Iggelheim wieder errichtet.
Aufgrund des Bevölkerungszuwachses wurde diese Kirche aber um 1900 zu klein, und man plante ein neues, größeres Gotteshaus, die vierte katholische Kirche in Iggelheim. Am 20. Juni 1935 war die Grundsteinlegung und am 07 Juni 1936 die Weihe der Kirche St. Simon und Judas Thaddäus durch den Speyerer Bischof Dr. Ludwig Sebastian. Zu dieser Zeit war die Kirche noch spartanisch eingerichtet und bestand nur aus einem Sandsteinaltar und einem Seitenaltar.
Eine besondere Zierde sind die Fenster mit den Bildern der Heiligen Aloysius, Simon und Judas Thaddäus, Franziskus von Assisi, Bruder Konrad vom Parzham, Katharina, Theresia vom Kinde Jesu, Elisabeth von Thüringen, Mutter Anna und Cäcilia.
Die Kanzel wurde 1948 eingebaut, 1956 kam der Glockenturm hinzu. Vier Glocken - geweiht am 4. November 1956 von Bischof Isidor Markus Emanuel - erklingen seither vom Kirchturm.
Ein Sgraffito auf der Wand des Altarraumes wurde 1958 angebracht.
Bis 1964 musste die Gemeinde mit der alten Orgel aus der vorherigen Kirche auskommen, dann erhielt sie eine neue Orgel des Haßlocher Orgelbaumeisters Hugo Wehr.
Als Folge des II. Vatikanischen Konzils wurde 1976 der Altarraum neu gestaltet und die Kirche renoviert.
2010 erfolgte eine Außenrenovierung von Kirche und Kirchturm.

Technische Daten:

Länge mit Eingang und Chor 42,30 m, Breite: 17,20 m (Kirchenschiff), Höhe 20,90 m (Kirche) - Höhe des Kirchturms 26,30 m

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