Firmung

In der Firmung bestätigen die Jugendlichen nach Taufe und Kommunion öffentlich ihr Ja zum Glauben. In ganz besonderer Weise wird die Taufe vollendet und bekräftigt. Es ist der letzte Schritt zur vollen Aufnahme in die Gemeinschaft der katholischen Kirche. Der Begriff „Firmung“ kommt von dem lateinischen Wort "confirmare" und heißt übersetzt "festmachen" und "bestätigen".

Bei der Spendung der Firmung legt der Bischof oder der Weihbischof dem Firmling die Hand auf den Kopf, zeichnet mit Chrisam, einem wohlriechenden Öl, ein Kreuz auf die Stirn und spricht: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Die Firmung vermittelt in besonderer Weise den Heiligen Geist, der am Pfingstfest den Aposteln geschenkt wurde. Er ermutigt, stärkt und beauftragt zu einem bewussten Leben als Christ in der Nachfolge Jesu. Der Gefirmte kann sicher sein: „Gott steht zu Dir, er verlässt dich nicht.“

Baustelle Leben

Reflexion Firmung 2026

Liebe Mitchristen,

ich möchte Sie an der Reflexion der diesjährigen Firmung vom 30. Mai teilhaben lassen.

„Baustelle Leben". So heißt das Motto des Bonifatiuswerks für die diesjährigen Firmungen. Auf unterschiedliche Weise haben die Jugendlichen Antwort auf dieses Motto gegeben und auf Papierflammen geschrieben, was sie sich für Ihr Leben durch das Wirken des Geistes Gottes wünschen.

Einige der vielen inspirierenden Aussagen habe ich Ihnen hier aufgeschrieben. „Gottes Geist soll mich erfüllen, dass ich…

…mit Mut meinen Glauben lebe, anderen mit Liebe und Respekt begegne und meinen eigenen Weg mit guten Entscheidungen im Vertrauen auf Gott finde.

…auch in schwierigen Situationen auf Gott vertraue und den Kopf nicht in den Sand stecke.

…mit reinem Handeln und guten Intentionen meine Mitmenschen unterstützen kann.

…meinen Glauben stärken kann und somit die Kraft Gottes in meinem Leben spüre.

…anderen Menschen mit Respekt, Geduld und Nächstenliebe begegne und Kraft finde meinen eigenen Weg zu gehen und für mein Leben gute Entscheidungen treffe.

…ihn annehme, mit ihm leben kann und sein Wort und seine Liebe weitergebe.

…stark bin in schwierigen Zeiten, Vertrauen habe und niemals aufgebe, auf mein Herz höre und das Richtige tue, ein Licht für andere sein.

 

Diese ausgesuchten Zitate passen ganz gut zum Bild der Baustelle und im Zusammensein mit den Jugendlichen unserer Gemeinden, habe ich viel positive Energie gespürt und auch eine kreative Schaffenskraft sowie den Mut, gemeinsam Neues anzupacken und Zukunft zu bauen. In unserer Gesellschaft und hoffentlich auch in unserer Kirche – mit lebendigen Steinen.

Matthias Aperdannier, Gemeindereferent